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06.01.2012 ǀ Führung, Allgemein

Von Aussen nach Innen – Führung vor größter Herausforderung

In der Führung von Menschen kommt jede Führungskraft früher oder später an ihre Grenzen. Es stellt sich irgendwann die Frage, wie Führung in der Zukunft besser gelingen kann. 1000 Methoden führen angeblich zum Ziel. Machen Sie es so, oder tun Sie es anders… Man könnte denken: Hauptsache die Lösung liegt außen. Aber dort liegt sie nicht. Und tat es noch nie. Ich bin davon überzeugt: Es ist eine Frage des sich-bewusst-seins. Und: Sich selbst und anderen bewusst zuwenden.

 

Und genau da liegt auch das Problem. Die meisten Manager haben nicht den Hauch einer Ahnung, was “sich zuwenden” eigentlich bedeutet. Fragt man die Mitarbeiter, wann ihr Chef das letzte mal ein echtes Interesse an der Antwort auf die Frage “wie geht es Ihnen” hatte, wird schnell abgewunken. Und manche fragen sich möglicherweise sogar: “Wozu überhaupt?” Aber Sie, der Sie jetzt diesen Artikel lesen, Sie beschäftigt die Thematik wohl bereits ganz persönlich. Glückwunsch.

 

Hinzu kommt: Jeder bloggt, twittert oder teilt auf facebook Informationen. In manchen Branchen ist es schon fast eine Pflicht, dies zu tun, um zu zeigen, dass man mit der Zeit geht. In den vielen communities spiegelt sich das Bedürfnis der Menschen nach Verbundenheit. Auch hier sollen sich Führungspersönlichkeiten zeigen. Und die Schreibenden haben hier das gleiche Problem wie im richtigen Leben. Sie müssen oder sollen sich “öffnen”, damit Authentisches entsteht, statt nur leere Worthülsen. Gehetzt von einem Termin zum nächsten. Strampeln im Hamsterrad des operativen Geschäftes. Sich Zeit nehmen zum Durchatmen – sich seiner selbst gewahr werden und mit echtem Blickkontakt zu führen – ist so unmöglich. Das wissen Sie möglicherweise bereits. Wann haben Sie einem Mitarbeiter zuletzt in die Augen geblickt, Kontakt aufgenommen? Die ständig nach aussen gerichtete Wahrnehmung, die sich im laufenden Bewerten des Erlebten ausdrückt, verhindert mehr als sie nützt.

 

Die Antworten liegen nicht aussen – sie liegen innen. Die Herausforderung liegt darin, von der Unbewusstheit zur Bewusstheit zu gelangen. Und das meine ich keineswegs nur in einem philosophischen Sinne. Auch von den eigenen Körperprozessen haben die meisten Menschen keine Ahnung. Das Bewusstsein von dem hier die Rede ist, wird nicht hinter der Stirn gebildet. Sondern im Herzen. Dort wo tief im Inneren jedes Menschen die ganz persönliche Musik spielt.

 

Der erste Schritt: Das Übernehmen der Verantwortung für die eigene innere Verfassung. Auch wenn Kritik mehr als angebracht erscheint, so füttert man damit, solange anderen dabei Schuld zugewiesen wird, doch nur das eigene Ego und bleibt darin gefangen. Die Befreiung aus diesem Kreislauf beginnt mit der Erkenntnis, dass das Ego nicht den ganzen Menschen ausmacht. Die Verbindung zwischen Herz und Hirn ist gekappt und muss wieder hergestellt werden. Das Ego ist der Verstand, der fordert. Das Herz ist die Instanz die nicht wertet, sondern liebt. Sich vom Verstand antreiben zu lassen, ist die beste Möglichkeit keine Verbindung zum Herzen aufzubauen. Der Ausstieg aus der Bewertungsfalle, neutral zu bleiben, die eigenen Bewertungen zu überprüfen und sich selbst die richtigen Fragen zu stellen, befördert Erkenntnisse zu Tage, die vorher nicht zugänglich waren.

 

Nur wer aus einem tiefen persönlichen Bedürfnis heraus beginnt, sich zu erforschen, wandelt sich vom reagierenden zum gestaltenden Menschen in einer interessanten Zeit mit vertieften Beziehungen. Beruflich wie privat. Und wer kennt sie nicht, die Menschen, die einen Raum betreten und ihn damit erhellen…

 
 
 
 
 

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