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05.11.2013 ǀ Leitmotive, Allgemein

Ziele erreichen – oder wie innen so aussen

Bis vor kurzem ging es beim Thema Ziel im ersten Gedanken um das -was will ich- des Egos. Heute geht es darum, sich zu fragen, was sende ich aus – und welche Resonanz erzeuge ich damit?

 

“Wie außen so innen” zeigt, dass unsere äußeren Situationen das Spiegelbild unserer inneren Einstellung und unserer Ansichten sind. Nehmen wir als Beispiel die Umweltverschmutzung, nach der in den 1950er Jahren zu Zeiten des Wirtschaftswunders niemand gefragt hat. Die Thematik war einfach so unwichtig, dass die Folgen des damaligen Handelns noch heute sichtbar sind. Das ist Zielorientiertes Denken ohne die Folgen einzubeziehen. Eigentlich muss man dafür nicht so weit in die Vergangenheit schauen, es gibt noch genug aktuelle Beispiele. Aber es gibt auch eine Entwicklung, die sich durch selbstreflektiertes und vernetztes Denken und Handeln ausdrückt. Daher habe ich ein älteres Beispiel gewählt.

 

In der Ursachenforschung denken wir häufig, dass eine Situation eine 1:1 Ursache haben muss. Das ist nur in den seltensten Fällen so. Unsere menschlichen Denkprozesse sind Wirkungszusammenhänge und so stark vernetzt und verbunden, dass die Ursachensuche Jahre in Anspruch nehmen kann, ohne zu einem befriedigenden Ergebnis zu führen. Und vor allem nicht zu einer grundlegenden Veränderung/Verbesserung des Problems. Aber das ist ein anderes Kapitel. Beim Thema Ziele geht es heute um das Erkennen, welche (Aussen) Wirkung das eigene Denken, die eigenen Ansichten auf das eigene Leben, die Arbeit, den Umgang mit Menschen hat. Und es geht darum, die erkannten Muster bewusst unter die Lupe zu nehmen. Statt mit dem Finger nach aussen auf den möglichen Verursacher zu zeigen, sich die Frage zu stellen: Was habe ich ausgesendet, dass XY zu mir zurückkommt? Hier kann ich mich meistern. Hier kann ich agieren und verändern.

 

Zielerreichung aus dem Ego richtet sich auf den eigenen Vorteil. Sie berücksichtigt weder Auswirkungen, noch einen ethisch, moralischen Anspruch auf Verbesserung der (Lebens)Situation aller Menschen. Hinter mir die Sintflut, Hauptsache ich habe meine Schäfchen im Trockenen. Und sie dient nur der kurzfristigen Befriedigung. Diese Denkweise hat im kollektiven zu den Auswirkungen geführt, die wir in allen Belangen unseres Lebens zu spüren bekommen. Daher hat das “alte-Ego-ich-will” eine inflationäre Wirkung. Ist das Ziel erreicht, giert man nach dem nächsten. Es bringt keine innere Zufriedenheit, Ruhe, Gelassenheit oder inneren Reichtum hervor.

 

Zielerreichung ist also nicht mehr das Ziel. Sondern die Klarheit und Erkenntnis darüber, welche Resonanz ich mit meinem Denken und meinen Ansichten erzeuge. Die Überzeugungen dahinter liegen meist nicht auf der Hand. Sie bedürfen einer Selbstreflektion, die in unseren Weiterbildungen geschult wird. Führungskräfte befinden sich mit Ihrem Handeln meist an strategisch wirksamen Punkten zur Veränderung eines Systems. Daher ist deren Denken und Handeln von großer Bedeutung für Unternehmen und in der Folge für Menschen und Gesellschaft. Die Verantwortung und die Weisheit dieser Erkenntnisse beeinflusst den globalen Wandel.

 

Ein vernetztes Denken, das Folgen und Wirkungen einbezieht, erzeugt eine Resonanzwelle die magnetisch anziehend wirkt. In Achtung vor allem Lebendigen ist dies eine der Grundlagen, die man bei uns lernt.

 

Erkenne was du aussendest, denn es kommt zu Dir zurück

 
 
 
 
 

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